Angefangen hat alles an der Oberstufe.
Ich habe als Klassenassistent an einer Oberstufenschule gearbeitet. Dort gab es eine Person, die mit einem 100%-Pensum ausschliesslich für die Stellvertretungsplanung zuständig war. Nichts anderes. Den ganzen Tag Vertretungen organisieren.
In den kalten Jahreszeiten war die Hölle los. Halb das Kollegium krank, und die Koordination wurde zum Albtraum. Wer ist verfügbar? Wer wurde schon angefragt? Welche Stunden sind noch offen? Alles auf Zetteln, in Excel-Tabellen, im Kopf einer einzigen Person.
Ich habe gesehen, wie viel Energie in diesen Prozess fliesst. Jeden einzelnen Tag. Und ich habe mich gefragt: Warum macht das niemand digital?
Also habe ich angefangen, eine Lösung zu bauen.
Vertretio ist noch jung. Wir haben die Software noch nicht im Live-Betrieb an einer Schule getestet. Aber die Plattform steht, die Idee ist validiert, und wir suchen die erste Schule, die mit uns den nächsten Schritt geht.
Kein grosses Startup mit Investoren. Einfach jemand, der ein echtes Problem gesehen hat und es lösen will.